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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung

Digitale Medien gewinnen in der Kindertagesbetreuung immer mehr an Bedeutung. Richtig eingesetzt können Tablets oder Smartphones sowohl für Kinder und Eltern als auch für pädagogische Fachkräfte viele Vorteile bringen.

Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit digitalen Medien auf und machen früh ihre eigenen Medienerfahrungen in der Familie. Apps und E-Books eröffnen ihnen aber auch neue Lernerfahrungen. Digitale Medien können eine wertvolle Brücke von Kitas in die Familien bilden, Eltern bekommen durch Fotos auf einer Online-Plattform einen Einblick in den Kita-Alltag ihrer Kinder und bürokratische Vorgänge wie die Kitaplatzsuche können durch Online-Anmeldungen vereinfacht werden. Pädagogische Fachkräfte können digitale Medien beispielsweise für frühkindliche Bildung, die Organisation des Kita-Alltags oder auch Fort- und Weiterbildungen nutzen. In Zeiten der Corona-Pandemie können digitale Medien Kitas dabei unterstützen mit den Familien in Kontakt zu bleiben.

Zwei vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Studien zeigen, wie digitale Medien in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege genutzt werden, welche Angebote bereits existieren und welche Vor- und Nachteile der Einsatz digitaler Medien mit sich bringt. Im Fokus steht auch die Bedeutung pädagogischer Qualität, professioneller Kompetenz und des sensiblen Umgangs mit dem Datenschutz. Die Studien zeigen: Digitale Medien ersetzen keinen persönlichen Kontakt, aber sie können den Kita-Alltag ergänzen, unterstützen und bereichern. Voraussetzung für die Nutzung digitaler Medien ist neben der Medienkompetenz der pädagogischen Fachkräfte eine angemessene Ausstattung mit Internetzugang, Endgeräten und Software.

Mit dem Konjunkturpaket stellt der Bund in den Jahren 2020 und 2021 zusätzlich eine Milliarde Euro bereit. Damit können nicht nur bis zu 90.000 neue Betreuungsplätze in Kitas und der Kindertagespflege geschaffen werden, sondern diese Mittel können grundsätzlich auch für Umbaumaßnahmen und Investitionen in die Digitalisierung genutzt werden. Dabei sind die Förderrichtlinien der Länder zu beachten.

Auf einen Blick

Links und Downloads sowie Informationen zum Thema Datenschutz auf einen Blick.

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Aus der Praxis

Der Medienexperte Thomas Feibel erläutert im Interview, was Eltern und pädagogische Fachkräfte bei digitalen Medien für Kindern beachten sollten.

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Aus der Wissenschaft

Interview mit Expertin Susanne Eggert vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München.

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