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Milliarden für frühe Bildung: Investitionsprogramm für den Ausbau der Kindertagesbetreuung gestartet

Das neue Investitionsprogramm des Bundes zum Ausbau und zur Modernisierung der Kindertagesbetreuung ist auf den Weg gebracht. Vorgesehen sind Investitionen in den Bau, die Sanierung und die Ausstattung von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege in ganz Deutschland.

Gute, bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung schafft die Grundlage für gleiche Start- und Bildungschancen aller Kinder. Dafür sind moderne Einrichtungen erforderlich, die auf aktuelle und künftige Herausforderungen wie steigende Betriebskosten oder veränderte Klimabedingungen vorbereitet sind.

Aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes stehen deshalb rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 bis zum Jahr 2029 Mittel in Höhe von insgesamt vier Milliarden Euro für Kindertagesbetreuung sowie Hochschul- und Wissenschaftsinfrastruktur zur Verfügung. Diese können von den Ländern passgenau eingesetzt werden, wo der Bedarf am größten ist:

  • Neben dem Aus-, Um- und Neubau von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung kann auch eine moderne Ausstattung, etwa mit digitaler Infrastruktur, gefördert werden.
  • Angesichts immer höherer Temperaturen im Sommer sind auch Maßnahmen zum wirksamen Hitzeschutz förderfähig, etwa der Einbau von Rollläden, besserer Dämmung oder einer Klimaanlage.
  • Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren, können auch energetische Sanierungen gefördert werden. Damit können Einrichtungen hohen Betriebskosten entgegenwirken und so Plätze erhalten.

Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien: „Der Start des neuen Investitionsprogramms Kindertagesbetreuung ist eine gute Nachricht für Familien in Deutschland. Mit den Mitteln des Bundes können in den Regionen, wo Betreuungsplätze fehlen, neue Kitas entstehen oder bestehende Einrichtungen erweitert werden. So wird es für Eltern leichter, einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu finden. Gleichzeitig erhalten Länder, Kommunen und Träger die Möglichkeit, dringend notwendige Sanierungen und Modernisierungen vorzunehmen und bestehende Plätze dauerhaft zu sichern. Mit dem Investitionsprogramm schaffen wir bewusst ein flexibles Instrument und die Länder können die Mittel dort einsetzen, wo sie den größten Unterschied machen. So können Kitas beispielsweise in moderne Ausstattung, gesunde Lernumgebungen oder wirksamen Hitzeschutz investieren und sich für die Zukunft aufstellen. Besonders wichtig ist mir, dass ein Teil der Mittel in Einrichtungen fließt, in denen Kinder betreut werden, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen. Die Kita ist neben dem Elternhaus der entscheidende Ort für gute Startchancen. Jeder Euro, den wir in die frühe Bildung investieren, zahlt sich vielfach aus."

Ergänzend zu den Mitteln aus dem Investitionsprogramm stellt der Bund den Ländern über das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ auf Grundlage des Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes (LuKIFG) insgesamt 100 Milliarden Euro zur Verfügung, die ebenfalls für den Ausbau der Kindertagesbetreuung eingesetzt werden können. Die Details der Förderung sowie das Antrags- und Bewilligungsverfahren regeln die jeweiligen Länder. Welche Maßnahmen konkret gefördert werden, kann von Land zu Land unterschiedlich sein

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