Berlin, 20. November 2025
Alle Kinder haben die gleichen Rechte – egal, wo sie aufwachsen. Daran erinnert der Internationale Tag der Kinderrechte.
Alle Kinder sollen insbesondere frei von Gewalt aufwachsen, eine gute Bildung erhalten und Zeit und Raum haben, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Dafür steht die UN-Kinderrechtskonvention. Doch die Realität sieht oft anders aus: Krieg und Vertreibung, zunehmende Armut und Naturkatastrophen beeinträchtigen das Leben und die Entwicklung von Millionen von Kindern auf der ganzen Welt. Unter dem Motto „Jedes Kind zählt!“ mahnt der 20. November in diesem Jahr Regierungen weltweit, Kinderrechte umzusetzen.
Kinder bilden – Demokratie stärken
Denn: Entwicklungshilfe überall auf der Welt wird zurückgefahren, immer weniger Staaten übernehmen international Verantwortung. Kinder sind dadurch besonders gefährdet. Doch nicht nur in Kriegsgebieten oder den besonders vom Klimawandel betroffenen Ländern des Globalen Südens sind Kinderrechte wichtiger denn je. Auch in Deutschland ist es für Kinder wichtig, ihre Rechte zu kennen – und zu wissen, wie sie selbst dafür einstehen können. Das stärkt nicht nur ihr Selbstvertrauen und ihre Zuversicht, sondern auch ihr Bewusstsein für Politik und Demokratie. Ideen für eine altersgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema liefern zum Beispiel die Bundeszentrale für politische Bildung oder UNICEF.
Der Internationale Tag der Kinderrechte
Am 20. November 1989 wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie schreibt universelle Kinderrechte fest, etwa das Recht auf Bildung, auf Spiel und Freizeit und auf Schutz vor Gewalt. In Deutschland ist die UN-Kinderrechtskonvention am 5. April 1992 in Kraft getreten.