Am 23. Juni wurden die Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2026 verkündet. Acht Kitas und acht lokale Bündnisse für frühe Bildung haben es in die Endauswahl geschafft und werden am 26. November bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) ausgezeichnet. Teams aus Expertinnen und Experten werden über den Sommer durch ganz Deutschland reisen, um sich vor Ort ein Bild von der pädagogischen Arbeit und der Kooperation in den Netzwerken zu machen. Die Berichte dieser Fachleute dienen im Herbst als Entscheidungsgrundlage für die Jury, die die Preise in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ vergibt.
Bundesbildungs- und -familienministerin Karin Prien betonte: „Die diesjährige Auswahl der Finalisten macht deutlich, wie entscheidend die Qualität der frühkindlichen Bildung für die Zukunft unserer Kinder ist. Die engagierten Fachkräfte setzen sich jeden Tag dafür ein, Kindern den bestmöglichen Start in ihre Bildungsbiografie zu ermöglichen. Sie begleiten sie bei den kleinen und großen Herausforderungen des Aufwachsens – im täglichen Miteinander, bei der sprachlichen Entwicklung oder im Übergang von der Kita in die Schule. Der Wettbewerb zeigt: Qualitätsstandards sind eine wichtige Voraussetzung für eine gute frühkindliche Bildung – und das flächendeckend in ganz Deutschland. Deshalb wollen wir diese gemeinsam mit den Ländern gesetzlich absichern, um die Qualität in der frühkindlichen Bildung weiter zu stärken und nachhaltig zu sichern.“
Die Finalisten
Die Finalisten in der Kategorie „Kita des Jahres“
- Evangelisches Reggio-Kinderhaus, Günzburg (Bayern)
- AWO Kita Langweid, Langweid am Lech (Bayern)
- Kita Feuerwache, Hamburg (Hamburg)
- Kita Kleyerstrasse, Frankfurt am Main (Hessen)
- Katholische Kita St. Laurentius, Gundheim (Rheinland-Pfalz)
- Kita in der LOUISE, Dresden (Sachsen)
- AWO Kita Naseweis, Oelsnitz (Sachsen)
- DRK-Kita Blocksberg, Kiel (Schleswig-Holstein)
Die Finalisten in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
- Villa Kunterbunt Gosheim, Gosheim (Baden-Württemberg)
- Schulstart mit Rückenwind, Ronshausen (Hessen)
- Initiative Kinder-Bewegungsstadt, Osnabrück (Niedersachsen)
- Bündnis für familienorientierte frühkindliche Bildung, Wolfsburg (Niedersachsen)
- Neu im Leben, Bonn (Nordrhein-Westfalen)
- Pakt für Pirmasens, Pirmasens (Rheinland-Pfalz)
- Aufwind Wanzleben-Börde, Wanzleben-Börde (Sachsen-Anhalt)
- Begegnungsraum Rudolstadt, Rudolstadt (Thüringen)
Der Deutsche Kita-Preis
Der Deutsche Kita-Preis feiert in diesem Jahr seine achte Verleihung. Er ist eine gemeinsame Initiative vom BMBFSFJ und DKJS in Partnerschaft mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der DFL Stiftung, der Marke ELTERN und der Heinz und Heide Dürr Stiftung. Ziel ist es, bundesweit Impulse für eine hohe Betreuungsqualität zu setzen. Die Preisverleihung am 26. November wird von Barbara Schöneberger moderiert und für alle Interessierten per Livestream auf der Webseite des Deutschen Kita-Preises übertragen.
Insgesamt ist die Auszeichnung mit 110.000 Euro dotiert. Die Erstplatzierten beider Kategorien erhalten jeweils 25.000 Euro, während die zweiten und dritten Plätze mit 15.000 Euro beziehungsweise 10.000 Euro prämiert werden. Darüber hinaus gibt es den Zusatzpreis „Attraktivität der Arbeit“, gefördert durch den DGB, im Wert von 4.000 Euro sowie den Publikumspreis der Marke ELTERN, bei dem es Bücherpakete für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren zu gewinnen gibt.