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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Wir bleiben in Kontakt: Frühkindliche Bildung in Zeiten von Corona

Eine Kita-App? Abwaschbare Stempel? Online-Elternabend? Der Kita-Alltag gestaltet sich während der Corona-Pandemie anders als zuvor. Deshalb werden pädagogische Fachkräfte und Tagespflegepersonen gerade äußerst erfinderisch und entwickeln kreative Ideen: für die pädagogische Arbeit mit den Kindern in den Einrichtungen und zu Hause. Mittlerweile sind die Kitas zwar in den Regelbetrieb zurückgekehrt, es gelten jedoch noch immer besondere Bedingungen. Der Themenbereich „Wir bleiben in Kontakt: Frühkindliche Bildung in Zeiten von Corona“ unterstützt pädagogische Fachkräfte und Tagespflegepersonen mit innovativen Praxisbeispielen, Interviews und Infotexten. Die Praxisbeispiele bieten Inspiration für die Arbeit in der Krisenzeit sowie im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen. Sie setzen neue Impulse für den Kita-Alltag.

 

Digitalisierung, Mit Kindern in Kontakt bleiben


Auf Schatzsuche: Geocaching für die ganze Familie

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita Mandala in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, drehen kurze Videos für die Familien ihrer Kita und machen diese auf einer Video-Plattform verfügbar. Die Filme werden dabei extra geschützt eingestellt und sind so nur für die Kita-Eltern und ihre Kinder zugänglich. Die Inhalte der Videos sind vielfältig und richten sich an unterschiedliche Altersgruppen: Fingerspiele, Rezeptideen, Experimente, Tänze, Angebote mit Tieren oder mehrsprachige Videos gehören dazu.

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Eine Idee kam jedoch besonders gut an: Geocaching mit der gesamten Familie. Dazu begaben sich die Fachkräfte an einsame, besonders abgelegene Orte und planten verschiedene Touren, die sie abfilmten. Außerdem riefen sie zur Schatzsuche auf: Die Kinder konnten versteckte Dinge und Hinweise suchen, beispielsweise Ostereier, und dabei mit ihrer Familie die Natur erkunden. Auf den Routen gaben die Erzieherinnen und Erzieher Tipps für besonders tolle Aussichtspunkte, gute Verstecke, Tierspuren oder auch ein Schiffshebewerk. Als Dankeschön sendeten die Familien Bilder oder Videos von den begeisterten Kindern an die Fachkräfte, die sich riesig freuten, die Kinder auf diese Weise wiederzusehen!

 

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„Schnell kamen wir zu der Erkenntnis, dass wir die digitale Arbeit auch nach der Corona-Zeit fortsetzen möchten. Unsere Videos sehen wir als einen Schatz an, der auch zukünftig genutzt werden kann. Beispielsweise während der Schließzeiten oder bei längerer Abwesenheit der Kinder durch Krankheit oder Reisen. Auch wollen wir zukünftig weiterhin an Videokonferenzen mit dem Elternkuratorium festhalten. So können alle teilnehmen und es muss sich niemand um die Kinderbetreuung oder das Abendbrot sorgen!“

Claudia Rondio – Geschäftsführung, pädagogische Gesamtleitung

 

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Keine Sorge vor technischen Pannen

Der Sorge der Fachkräfte vor den technischen Hürden konnte sehr schnell begegnet werden. Fehler können passieren. Es geht für die Kinder nicht darum, dass das Video perfekt ist. Im Gegenteil: Die Videos halten Pannen oder Versprecher authentisch fest und sorgen für Erheiterung!

 

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Einen eigenen Account anlegen

Nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen über ein Passwort Zugang zu der Video-Plattform. Dadurch wird das Personal, das auf den Videos zu sehen ist, geschützt und datenschutz- sowie urheberrechtliche Aspekte werden berücksichtigt.

 

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