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03. Juni 2021

Qualität, Fachkräfte, Zahlen & Fakten


Kinder mehr beteiligen – 3 Dinge, die Kitas verbessern können

Illustration Sprechblasen

Partizipation in der Kita ist gut für Kinder. Wenn Kinder in der Kita an Entscheidungsprozessen beteiligt werden, lässt es sie schließlich besser lernen – außerdem fühlen sich Kinder dann wohler und auch wirklich wahrgenommen. In der Studie „Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag“ (BiKA) haben die Fachhochschule Potsdam und die PädQUIS gGmbH zusammen mit der Universität Graz die Qualität in der Kindertagesbetreuung hinsichtlich der Beteiligung von Kleinkindern untersucht. Dabei sind viele spannende Ergebnisse darüber herausgekommen, wie sich Partizipation verbessern lässt. Dies sind drei wichtige Aspekte:

  1. In Kitas, in denen Kinder vergleichsweise viel beteiligt werden, ist die Häufigkeit von grenzüberschreitendem Handeln der Fachkräfte vergleichsweise niedrig. Beteiligung ist also gut für Kinder – aber auch für Fachkräfte.
  2. In Situationen, die Beteiligung ermöglichen, können Kinder sich häufig sprachlich einbringen und haben die Möglichkeit, sich frei zu äußern. Das fördert die sprachliche Bildung. Zu solchen Situationen zählen etwa das dialogische Buchanschauen oder das Freispiel. 
  3. Beim Essen müssen Kinder oft noch ziemlich feste Regeln befolgen. Sie dürfen zum Beispiel oft nicht dort sitzen, wo sie mögen oder sich selbst Essen nehmen. Dabei geht leider auch oft die Lust am Experimentieren und Probieren verloren. Viel schöner ist es doch zu erfahren, wenn das selbst genommene Essen sicher auf dem Teller landet – und dann auch noch schmeckt.

Weitere Informationen

„Beteiligung ist ein Kinderrecht“ – ausführlicher Artikel zur Studie

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