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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

31. Mai 2019

Qualität, Zahlen & Fakten


Internationaler Kindertag am 1. Juni

Der internationale Kindertag soll das Bewusstsein für die Rechte und Bedürfnisse aller Kinder stärken. An vielen Orten finden an diesem Tag Veranstaltungen und Feste für Kinder statt. Bereits 1954 beauftragten die Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF erstmals damit, den Internationalen Kindertag auszurichten. Seither wird der Tag in über 145 Staaten gefeiert. In Deutschland und vielen anderen Ländern wird er am 1. Juni begangen. Weil UNICEF parallel den 20. September als „Weltkindertag“ empfahl, wird er in Deutschland nun zweimal gefeiert.

Kinder haben ein Recht auf Bildung

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) hält fest: „Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“
(§1 Abs. 1 SGB VIII). Auch Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention betont, dass alle Kinder das Recht auf Bildung haben.

Chancengleichheit bedeutet, dass jedes Kind unabhängig von seiner Herkunft, seinem Geschlecht, seiner kulturellen und ethnischen Zugehörigkeit sowie dem sozialen Status seiner Familie optimale Entwicklungsmöglichkeiten hat und seine Potenziale entfalten kann. Gute Angebote in der Kindertagesbetreuung leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. Durch eine individuelle, anregende und vielfältige pädagogische Förderung verbessern sie die Start- und Bildungschancen aller Kinder. Voraussetzung ist ein bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges Angebot.

Mit dem „Gute-KiTa-Gesetz“ investiert der Bund zukünftig verstärkt in die Qualität der Kindertagesbetreuung. Dafür stellt der Bund den Ländern bis 2022 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Gesetz sieht vor, dass jedes Bundesland individuell bei der Weiterentwicklung der Qualität und Verbesserung der Teilhabe in der Kinderbetreuung unterstützt wird. Neben Maßnahmen zur Schaffung bedarfsgerechter Angebote und zur Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels können mit den zusätzlichen Mitteln zum Beispiel auch solche Maßnahmen der Länder finanziert werden, die die alltagsintegrierte sprachliche Bildung stärken.

Gleichzeitig sollen Familien bei den Elternbeiträgen entlastet werden, damit alle Familien von guten Betreuungsangeboten profitieren können.

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