Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Tag der sozialen Gerechtigkeit

Am 20. Februar 2021 wird der Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen. Ausgerufen wurde der Aktionstag von den Vereinten Nationen. Für sie ist die soziale Gerechtigkeit eine der wichtigsten globalen Aufgaben. Auch frühkindliche Bildung leistet einen wichtigen Betrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit. Denn Zugang zu qualitativ hochwertiger frühkindlicher Bildung bedeutet gleiche Bildungschancen für alle Kinder. Damit möglichst viele Kinder davon profitieren können, investiert der Bund mit verschiedenen Maßnahmen verstärkt in den Ausbau und die Qualität frühkindlicher Bildung. Zu den aktuellen Maßnahmen zählen zum Beispiel: 

Verlängerung der Bundesprogramme „Kita-Einstieg“ und „Sprach-Kitas“

Mit dem neuen Jahr 2021 gehen die Bundesprogramme „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ und „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ für zwei Jahre in die Verlängerung. Die Bundesprogramme unterstützen den Zugang für alle Kinder in Angebote der Kindertagesbetreuung und die Sprachförderung in Kitas. Damit setzen sie an den zentralen Stellschrauben für einen guten Einstieg ins Bildungssystem an und unterstützen somit die Chancengleichheit der Kinder. Mit der neuen Förderperiode stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bis Ende 2022 insgesamt 420 Millionen Euro für die Fortsetzung der beiden Bundesprogramme zur Verfügung. 

Investitionsprogramm für mehr Betreuungsplätze

Um eine gute frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung sicherzustellen, unterstützt der Bund die Länder zudem mit massiven Finanzhilfen beim Kita-Ausbau. Denn der Bedarf nach guter Kinderbetreuung wächst und nur wenn alle Kinder einen Zugang zu frühkindlicher Bildung haben, können Kinder von gleichen Bildungschancen profitieren. Das Bundeskabinett beschloss am 17. Juni 2020 im Rahmen des Konjunkturpaketes, zusätzlich eine Milliarde Euro für den Kita-Ausbau in den Jahren 2020 und 2021 bereitzustellen. Mit dem durch das Konjunkturprogramm ermöglichten „5. Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2020-2021“ sollen unter anderem 90.000 neue Betreuungsplätze in Kitas und in der Kindertagespflege entstehen. 

Gute-KiTa-Gesetz für mehr Qualität und weniger Gebühren

Mit dem Gute-KiTa-Gesetz soll die Qualität in der Kindertagesbetreuung weiter verbessert werden. Dafür investiert der Bund in den kommenden Jahren 5,5 Milliarden Euro. Das Besondere am Gute-KiTa-Gesetz: Jedes Land kann aus der Vielfalt von Qualitätsmaßnahmen die für sich geeigneten auswählen und erhält dafür finanzielle Unterstützung vom Bund. Dadurch wird gewährleistet, dass die Bundesmittel vor Ort an der richtigen Stelle ankommen. Denn, jedes Land hat andere Stärken und Entwicklungsbedarfe. Im Dezember 2020 ist der erste Gute-KiTa-Bericht erschienen. Der Bericht gibt einen Überblick über die Ausgangssituation der Kindertagesbetreuung in Deutschland und in den Ländern in 2019. Außerdem zeigt er, in welche Handlungsfelder und Maßnahmen die Länder die Mittel aus dem Gute-KiTa-Gesetz investieren, um Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung zu verbessern.


Weitere Informationen

Die Bundesprogramme „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ und „Sprach-Kitas: Weil Spra-che der Schlüssel zur Welt ist“ gehen in die Verlängerung

5. Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2020-2021

Gute-KiTa-Gesetz 

Gute-KiTa-Bericht 2020 - Qualität in der Kindertagesbetreuung bedarfsgerecht weiterentwickeln

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