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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Kinder und Eltern stärken: Internationaler Kindertag und Weltelterntag

Am 1. Juni gibt es gleich zwei Gründe zum Feiern, denn darauf fallen sowohl der Internationale Kindertag als auch der Weltelterntag. Mit den Aktionstagen werden Kinderrechte und die Leistungen von Eltern gewürdigt und in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Alle Kinder haben Rechte

Am Internationalen Kindertag finden an vielen Orten Veranstaltungen und Feste für Kinder statt. Ziel dabei ist es, das Bewusstsein für die Rechte und Bedürfnisse aller Kinder zu stärken und in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Denn Kinder brauchen besondere Rechte. Das Bundesfamilienministerium setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Kinderrechte gestärkt und im Grundgesetz verankert werden. Mit dem Nationalen Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ will das Bundesfamilienministerium die Rechte von Kindern weiter stärken. Mit diesem soll Kinderarmut bekämpft und frühkindliche Bildung und Betreuung gefördert werden. Auf der Internetseite des Kinderministeriums können sich Kinder auf anschauliche Weise zu ihren Rechten informieren und warum diese so wichtig sind.

Der Kindertag wird in Deutschland gleich zweimal im Jahr gefeiert. Neben dem Internationalen Kindertag am 1. Juni findet am 20. September auch der Weltkindertag statt. Bereits 1950 wurde in der ehemaligen DDR und anderen sozialistischen Ländern der 1. Juni als Internationaler Kindertag eingeführt. Daher wird insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern dieser Tag noch heute mit Festen und Geschenken für Kinder gefeiert. 1954 beauftragten dann die Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF erstmals damit, einen Weltkindertag einzurichten. Seither wird der sogenannte Weltkindertag in über 145 Staaten gefeiert. Deutschland wählte den 20. September als Weltkindertag.

Weltelterntag würdigt, was Eltern leisten

Tagtäglich leisten Eltern einen zentralen Beitrag für die Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder. Dieser Beitrag verdient Anerkennung und Wertschätzung – nicht nur innerhalb der Familien, sondern auch in der Gesellschaft. Passend dazu würdigt der Weltelterntag, welcher ebenfalls am 1. Juni stattfindet, was Eltern für die Entwicklung und das Aufwachsen ihrer Kinder geben. Auch der Nationale Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ will Eltern stärken und bei den Aufgaben unterstützen. Der Weltelterntag wurde 2012 von den Vereinten Nationen ausgerufen.

Gelebte Erziehungspartnerschaft in der Kindertagesbetreuung

Der erste und wichtigste Bildungsort für Kinder ist die Familie. Die Zusammenarbeit mit Familien nimmt deshalb auch in der Kindertagesbetreuung eine bedeutsame Rolle ein. Eine gelebte Erziehungspartnerschaft trägt zur bestmöglichen Entwicklung der Kinder bei. Denn Eltern sind und bleiben die Expertinnen und Experten für das Aufwachsen ihrer Kinder. Pädagogische Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflegepersonen können den Eltern dabei zur Seite stehen und mit ihrem Fachwissen und langjähriger Erfahrung Orientierung anbieten und wichtige Impulse setzen.

Das Bundesfamilienministerium fördert die gelebte Erziehungspartnerschaft unter anderem mit seinen Bundesprogrammen im Bereich der frühkindlichen Bildung.

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