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Mehr Fachkräfte in die Kindertagesbetreuung

Das Kinderförderungsgesetz (KiföG), das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, ist der entscheidende Schritt hin zu einem bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Angebot der Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Ziel ist es, das Betreuungsangebot für Kinder zwischen einem und drei Jahren auszubauen, so dass ab August 2013 mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz genügend Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Der Betreuungsausbau für unter Dreijährige erfordert ein erhebliches „Mehr“ an qualifizierten Fachkräften. Durch die Ausweitung der Ausbildungskapazitäten und viele weitere Initiativen in den Ländern ist die Zahl der in Kitas beschäftigten Fachkräfte per 01. März 2011 gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Jahres 2006 um 24,8 Prozent angestiegen. Auch die Personalschlüssel haben sich weiter verbessert. Dennoch verweisen aktuelle Personalbedarfsberechnungen auf eine weiter bestehende Fachkräftelücke insbesondere in den westdeutschen Bundesländern.

Daher gilt es, weitere Personenkreise für den Beruf zu werben und zu qualifizieren: Neben Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrern gehören dazu auch Personen aus berufsfeldaffinen Berufen, mit im Ausland erworbenen pädagogischen Abschlüssen, sogenannte Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger aber auch geeignete, an einem Berufswechsel Interessierte, die noch in anderen Berufen beschäftigt oder arbeitslos sein können.

Im Rahmen des 10-Punkte-Programms „Bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung 2013“ der Bundesregierung wurden Empfehlungen erarbeitet, die zunächst auf kurzfristig ergreifbare Lösungsansätze fokussieren. An der Erarbeitung beteiligt waren Expertinnen und Experten des Bundes und der Länder, der kommunalen Spitzenverbände und der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege, der Gewerkschaften, Berufsverbände und Arbeitgeber sowie der Fachschulverbände. Neben Gewinnungs- und Qualifizierungsstrategien, rechtlichen Rahmenbedingungen, Informationen über geeignete Qualifizierungs- und Förderinstrumente und praktischen Beispielen aus den Ländern steht insbesondere die Gewährleistung qualitativer Standards der beruflichen Aus- bzw. Weiterbildung im Zentrum. Denn pädagogische Qualität in der Kindertagesbetreuung kann nur durch gut qualifizierte Fachkräfte erbracht werden.

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