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Frühkindliche Bildung braucht aktive Elternarbeit und Bildungspartnerschaften, insbesondere bei Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien.
Frühkindliche Bildung findet sowohl im Elternhaus als auch in der außerfamiliären Kinderbetreuung statt. Um die Bildungsprozesse des Kindes abzustimmen und es von Anfang an optimal zu fördern, sollten Eltern und Erzieher/-innen bzw. Tagespflegepersonen eine Bildungspartnerschaft eingehen.
Die Bildung soll zur gemeinsamen Aufgabe werden, die von beiden Seiten verantwortet wird. Dies gilt insbesondere für Eltern mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Schichten, da hier Verständigungsprobleme, Verunsicherung und Informationsdefizite bzgl. des Bildungssystems der Entwicklung des Kindes hinderlich sein können. Dabei sind die gegenseitigen Kompetenzen sowie die kulturelle Vielfalt wertvolle Ressourcen. Unterstützend kann auch die Kooperation mit Einrichtungen der Beratung und Bildung sein.
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