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Weltbildungstag: Von Anfang an die Weichen für gleiche Bildungschancen stellen

Im Jahr 2016 hatten laut UNESCO weltweit 758 Millionen Erwachsene Defizite im Lesen und Schreiben. Auch in Deutschland betrifft dies Millionen von Menschen. Darauf macht jedes Jahr am 8. September der Weltbildungstag aufmerksam, den die UNESCO 1965 ausgerufen hat. Alle Menschen sollten die gleichen Bildungschancen bekommen – doch das ist leider noch immer nicht selbstverständlich. Der Zugang zu Bildung ist daher das vierte der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. 

Der Zugang zu Bildung ist maßgeblich für die gesellschaftliche Teilhabe und Integration und trägt zur Armutsprävention bei. Gute Angebote der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung legen den Grundstein für gleiche Bildungschancen: Sie wirken sich positiv auf die kognitive und sozial-emotionale Entwicklung aus. In der Kindertagesbetreuung sammeln Kinder gemeinsam Erfahrungen für ihren weiteren Lebens- und Lernweg. So stellt die frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung von Anfang an die Weichen für die Lese- und Schreibkompetenz und trägt dazu bei, dass der Schuleintritt besser gelingt. Besonders Kinder aus benachteiligten Familien profitieren davon.

Mit dem Ziel, Bildungs- und Teilhabechancen für alle von Anfang an sicherzustellen und den Zugang zu Bildung zu verbessern, hat das Bundesfamilienministerium in den letzten Jahren in den Ausbau und die Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung investiert. In Deutschland hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr Anspruch auf Förderung in einer Kita oder der Kindertagespflege. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzen sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam für bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote ein.

Um die Qualität weiterzuentwickeln und eine dauerhafte Finanzierung zu sichern, erarbeiteten Bund und Länder in einem Qualitätsentwicklungsprozess gemeinsame Qualitätsziele für die Kindertagesbetreuung. Im Mai dieses Jahres wurde ein wichtiger Meilenstein im Qualitätsentwicklungsprozess erreicht: Die Jugend- und Familienministerkonferenz hat mit großer Mehrheit Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz beschlossen.

Darauf aufbauend stellte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley auf ihrer Sommerreise die Initiative zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung vor. Darin fordert sie ein Qualitätsentwicklungsgesetz mit dauerhafter finanzieller Beteiligung des Bundes. Denn aktuelle Studien zeigen, dass es noch große regionale Unterschiede bei der Qualität der Angebote der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung gibt.

Alle Familien sollen von Anfang an von guten und bedarfsgerechten Bildungsangeboten profitieren. Deswegen fördert das Bundesfamilienministerium in seinen Bundesprogrammen

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Junge mit Gitarre

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